Was Fische mit Ihrem Lesetempo zu tun haben…

girl eats fishDas erkläre ich Ihnen sofort, aber vorher zwei Aussagen:

„Der Körper ist dazu da, den Kopf herumzutragen, damit der seine wichtige Arbeit tun kann.“
„Arzneimittel und Nahrungsmittel wirken völlig unterschiedlich auf den Körper.“

Das ist natürlich beides Unfug, aber irgendwie glauben wir es unbewusst ja doch ein bißchen – oder?
Jedenfalls gibt es wissenschaftliche Beweise dafür, dass der Mangel an bestimmten Nährstoffen zu Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefiziten, Demenz, Rechtschreibschwäche und schlechtem Gedächtnis führen kann. Meist suchen wir bei diesen Problemen woanders nach Ursachen (da bin ich auch nicht ganz unschuldig…) aber SEHR oft liegt es an einem ganz einfachem Grund: dem Gehirn fehlt etwas das man essen könnte und das Problem wäre erledigt.

Wussten Sie dass in der chinesischen Medizin gar kein Unterschied gemacht wird zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten? Beides beeinflusst den Körper massiv. Und besonders wenn’s um‘s Lernen oder Lesen geht, dann ist es enorm wichtig, ab und zu mal zu schauen, ob wir alle Nährstoffe aufnehmen, die das Gehirn braucht um optimal zu funktionieren.

Denn es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Speisekarte und Denkvermögen. Manche Paläantologen gehen sogar davon aus, dass die Entwicklungs des  menschlichen Gehirns erst richtig in Gang kam, als wir gelernt haben Fische zu fangen und sich damit schlagartig das Nahrungsangebot vergrößert hat.

In Thunfisch, Makrelen, Hering oder Lachs, also fetthaltigen Fischen, ist besonders viel Docosahexaensäure, kurz DHA. Auch bekannt als Omega-3-Fettsäuren. Extrem wichtig fürs Gehirn, weil mitverantwortlich für die Übermittlung von Informationen zwischen den Membranen der Gehirnzellen.

Einleuchtend, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren dazu führt, dass das Gehirn schlechter funktioniert und dadurch die Konzentrationsfähigkeit, die Lerngeschwindigkeit und das Gedächtnis leiden.

Leider gehören viele Fische heutzutage zu den ergiebigsten Quellen für Umweltgifte, darum schauen Sie unbedingt wo der Fisch herkommt – am besten ist natürlich wild gefangener Lachs aus Alaska, aber auch sehr teuer.

Sie mögen keinen Fisch?

Es geht auch vegetarisch, das ist nur nicht ganz so effektiv. Aber zum Beispiel Walnüsse, Spinat, Sesam- und Sojaöl und Leinsamen enthalten viel Omega-3-Fettsäuren.

Wo wir gerade von Leinsamen sprechen – ich gebe Ihnen hier einfach mal unser Basisrezept für den Centered-Learning-Smoothie. Wenn Sie nur ein Element Ihrer Ernährung verändern würden, dann schlage ich vor, Sie nehmen dieses Fruchtgetränk in Ihren Speiseplan fürs Frühstück auf.

Dies gehört in den Centered-Learning-Smoothie:

-       Süße Früchte  – wir nehmen Orangen, Apfel und Banane

-       Dazu eine halbe Zitrone – u.a. für ausreichendes Vitamin C

-       Etwas Cayenne Pfeffer – zum Aufwachen

-       Etwas Kristallsalz

-       Und eben Leinöl für die Omega-3-Fettsäuren

Orangen und Äpfel zuerst in den Mixer und dann Stück für Stück den Rest…sehr gesund und versorgt Sie mit fast allem was Sie für den Tag brauchen.

Das komplette Rezept mit den Elementen, die das Ganze noch leckerer machen, passt hier nicht hin – Sie finden es aber in meinem SpeedLearning-Selbstlernkurs. Hier ist der Link: www.SchnellerWissenSpeichern.de

In der nächsten Zeit werde ich Ihnen noch mehr Ideen zeigen, wie Sie ganz einfach mit den richtigen Nahrungsmitteln Ihr Denkvermögen verbessern und damit auch schneller lesen können. Und natürlich auch Ihr Gedächtnis verbessern.

Eine der Alternativen habe ich erst kürzlich gefunden. Sie ist extrem praktisch und wird von einem sehr klugen Kopf gefördert, der mehrere Gedächtnisweltrekorde aufgestellt hat. Aber was das ist, wird noch nicht verraten icon wink

Aber was ich Ihnen im Video nächste Woche verraten werde, sind weitere Nahrungsmittel die dem Kopf beim Denken helfen und die Antwort auf alle anderen Fragen zu diesem Thema.

Also – schreiben Sie mir Ihre Frage hier unten in den Blog und ich mach‘ Ihnen ein Video, dass Ihnen die Antworten liefert, ok?

Also los!

Sonnige Grüße aus Virginia

Ihr Tom Freudenthal


7 Beiträge zum Artikel “Was Fische mit Ihrem Lesetempo zu tun haben…”

  1. Martina  on Juli 8th, 2010

    Was macht man, wenn man partout keinen Fisch mag? Alles, was aus dem Wasser kommt, kann ich einfach nicht essen :-(

  2. Gabi Zappas  on Juli 8th, 2010

    Hallo Anne, ich habe mich mit diesem Thema schon intensiv beschäftigt und in der Tat kann man auch bei Legasthenikern viel mit der zusätzlichen Einnahme von Nährstoffen erreichen. Es gibt zum Beispiel eine bekannte Studie von Dr Alex Richardson am Hammersmith Hospital in London, die den positiven Effekt von Omega 3 festgestellt hat. Es gibt aber so viele andere Nährstoffdefizite, die zu schlechten Rechtschreibleistungen führen können, dass es schwer ist festzustellen, welcher Nährstoff nun jetzt vermehrt eingenommen werden sollte. Vielleicht wird ja Tom uns in den nächsten Tagen seinen Centered-Learning-Smoothie etwas näher vorstellen ;)

  3. Anne  on Juli 7th, 2010

    Hallo Tom,
    meine Tochter ist Legasthenikerin,
    gibt es wissenschaftliche Beweise, dass ein Nährstoffmangel dazu führt, bzw. dies noch unterstützt.
    LG Anne

  4. Hermann Clasen  on Juli 7th, 2010

    Frühstück für meine Frau u.mich.Mache ich.
    1halber Apfel,1Zitrone,1 Banane,1 Eslöffel Lein-
    samen,1 Eslöffel Leinöl,2 Eslöffel Stachelbeeren
    2 El.johannesbeeren-rot oder schwarz,2 Esl.Apfel-
    mus-alles aus der Truhe-eigener Garten und ohne
    Zucker,5 Körner Himalajasalz in Wasser gelöst,
    1 Teelö.Zimt,1 Teelöffelspitze Chilypfeffer,
    und etwas Ingwer u.alles in den Mixer.
    Obenauf ein paar Walnüsse,geriehen.
    Resultat:ganz ruhiger Magen,gute Verdauung,immer
    gute Laune,klarer Kopf,garnicht hungrig.
    Das schöne,jeder kann sein Müsli so machen wie er Früchte hat oder bekommen kann.
    Vielen Dank noch für den guten Tipp.
    Mit frdl.Gruß
    Hermann Clasen

  5. Heidi Möller  on Juli 7th, 2010

    Hallo Tom,
    warum machst du aus deinem Centered-Learning-Smoothie nicht gleich ein gesundes Frühstück.
    Man nehme 40 bis 50 gr. keimfähiges Getreide und schrotetes am Abend zuvor und weicht es mit kaltem Wasser ein ca. 5 bis 12 Stunden, bitte nur soviel Wasser das nichts weg geschütet werden muss, so zum Frühstück kommen dann ca. 10 gr. Nüsse, geschlagene süße Sahne, Äpfel (z. B. gerieben, weil besonders Brei dadurch besonders luftig wird, kann aber auch nur geschnitten werden) Banane, Zitronensaft und Obst nach Lust und Laune. Schmeckt erstens lecker, macht satt und der Körper bekommt alles was er zur Gesunderhaltung braucht.
    Die Gramm angaben sind pro Person gedacht. So werden wir mit wichtigen Eiweißstoffen und Vitamin B-Komplex versorgt.
    Viel Spaß beim ausprobieren wünscht euch Heidi

  6. Naz  on Juli 7th, 2010

    Lieber Tom,

    vielen Dank für viele interessante, und v.a. nützliche Infos in Deinem Newsletter und hier.

    Meine Frage jetzt ist, wie steht es mit dem Fleisch? Ich habe gegensätzliches gelesen, persönlich fühle ich mich lernfähiger wenn ich doch kein fleisch esse (und das obwohl ich ein absoluter carnivore bin).

  7. Philipp38453  on Juli 7th, 2010

    Wie oft muss man diese Nahrungsmittel zu sich nehmen damit große Veränderungen bezüglich Lerntempo usw. erfolgen?


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