“Wie kann ich beim Lernen und Lesen mein Gedächtnis verbessern?”

Haben Sie sich schon mal diese Frage gestellt?
(wenn ja, dann sind Sie nicht alleine icon smile )

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Das Problem, dass nicht viel hängenbleibt nach dem Lesen – das ist ja tatsächlich fast jedem bekannt. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen finden, dass Lernen mühevoll ist,schwer, keinen Spaß macht – und sich außerdem meist wie Arbeit anfühlt.

Der Grund dafür ist, dass die meisten Menschen ihr Gehirn nicht richtig einsetzen. Und zwar nicht im Sinne von richtig und falsch, sondern im Sinne von natürlich. Das Gehirn wird nicht so verwenden wie es eigentlich von der Natur gedacht ist – was dazu führt, dass die meisten Menschen beim normalen Lesevorgang ungefähr zwei bis vier Prozent ihrer Gehirnzellen aktivieren.

Mal abgesehen von der Frage, was die anderen 95 Prozent in der Zeit tun – da kommen wir vielleicht später nochmal drauf – ist das natürlich extrem ineffektiv und es führt dazu, dass das Lernen einfach nicht vernünftig funktioniert. Logisch -  wenn mehr Gehirnzellen an dem Prozess beteiligt sind, dann funktioniert das Lernen auch effektiver.

Die Frage ist jetzt, wie man das genau macht und im Grunde ist es gar nicht so furchtbar schwierig.

Das Geheimnis ist, mehr in Bildern zu denken.

Jeder, der sich mit der Thematik auseinandersetzt, ob das jetzt die alten Griechen und Römer sind, vor 2000/3000 Jahren mit ihren Gedächtnissystemen oder Gedächtnistrainer von heute, alle sagen das Gleiche:

Wenn wir es schaffen, Bilder in den Lernprozess miteinzubeziehen, dann haben wir einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Da das Visuelle das größte Sinneszentrum vom Menschen ist, bringt es auch am Allermeisten. Die anderen Sinne sind auch gut, aber das Visuelle aktiviert die meisten Gehirnzellen. Wir denken eigentlich von Natur aus eh in Bildern – Kinder machen das zum Beispiel ganz intensiv und das ist auch einer der wichtigsten Gründer dafür, dass sie so schnell lernen können.

Leider haben wir uns das als Erwachsene irgendwann und irgendwie wieder abgewöhnt. Und das ist schade. Es macht vor allen Dingen das Lesen und Lernen von Fachinformationen sehr trocken und ineffektiv. Also – dadurch, dass der visuelle Sinn der Wichtigste von unseren fünf Sinnen ist, geht es vor allem darum, visuelle Eindrücke miteinzubeziehen. So ungewöhnlich ist das ja nicht – fast jeder sieht einen inneren Film ablaufen beim Lesen eines guten Romanes zum Beispiel. Den meisten Menschen ist es völlig vertraut, dass dann Filme ablaufen, das macht man ganz automatisch. Nur bei Fachbüchern eben nicht. Aber dort ist es leider noch viel wichtiger, weil wir ja vor allen Dingen beim Lesen von Informationen erreichen wollen, dass uns das Wissen im Kopf bleibt.

Was heißt das jetzt für die tägliche Praxis?

Immer mal zwischendurch innehalten beim Lesen, die Augen zumachen und sich vorstellen, versuchen zu sehen, was da gerade beschrieben wird. Und wenn es ein Konzept ist, versuchen Sie sich vorzustellen, was die Menschen tun würden, wenn sie dieses Konzept ausführen. Das Wichtigste ist, dass Sie sich irgendetwas vorstellen. Das muss nicht perfekt sein, das muss auch nicht unbedingt stimmen, wichtig ist nur, dass ein Bild entsteht. Weil sich das sofort in Ihr Gedächtnis einprägt.

Im Ergebnis führt das dazu, dass Sie einerseits mehr Spaß haben beim Lesen von Fachtexten zum Beispiel und dass sich viel mehr von dem, was Sie da gelesen haben, auch im Gedächtnis festsetzt.

Unbedingt probieren!

Also – wenn Sie diese Information gebrauchen können – wir haben davon noch sehr viel mehr – ungefähr 20 weitere Videos zu diesem Thema. Alle gratis und sofort praktisch anwendbar.  Thematisch geht’s immer ums schnellere Lesen, schnelleres Lernen, besseres Gedächtnis.

Wenn Sie mehr als 30 Minuten pro Tag im Büro lesen müssen oder in einer Weiterbildung stecken oder vielleicht in einer Fortbildung oder im Studium, dann würde ich vorschlagen, gehen Sie jetzt mal diese Webseite:

www.centered-learning.de

Schauen mal, ob Sie die anderen Videos da auch gebrauchen können. Wahrscheinlich schon.

In diesem Sinne einen herzlichen Gruß,
Ihr Tom Freudenthal


5 Beiträge zum Artikel ““Wie kann ich beim Lernen und Lesen mein Gedächtnis verbessern?””

  1. Tom  on Mai 7th, 2011

    Hallo Herr Krüger,

    ich gebe zu, Bilder machen ist nicht immer einfach. Darum ist es auch ganz wichtig, dass man das Bildermachen richtig aufbaut. Erst mit einfachen Dingen wie Einkaufslisten z.B. und wenn das locker funktioniert, dann mehr abstrakte Begriffe. Einen guten Aufbau für die Visualisierungstechniken finden Sie in unserem Selbstlernkurs auf http://www.SchnellerWissenSpeichern.de.

    Aber jetzt noch ein Tipp für Ihr Beispiel. Mir hilft es immer wenn ich mir konkret vorstelle, was Menschen tun. Und da die Rechtswissenschaft ja die Beziehungen zwischen Menschen regeln, sind da auch immer Menschen involviert (mehr oder weniger konkret :-)

    Jedenfallls würde ich mir in diesem Beispiel einen Betrunkenen vorstellen, der einen anderen erschießt, dann in der Gerichtsverhandlung nur einen Sack Gold auf den Richtertisch legen muss, um danach als freier Mann aus dem Gerichtsaal zu marschieren und draußen eine riesige, rote 49 in Empfang nimmt.

    Das ist natürlich nur eine von Hunderten von Möglichkeiten, aber wichtig, dass Sie sich Menschen vorstellen. Und dann unbedingt ein Zahlensystem parat haben, damit Sie das sinnvoll mit den Paragraphen verbinden können. Schauen Sie mal in den SpeedLearningService, dort gibt eine Reihe von fertigen Hundertersystem, die man in gut einer Stunde draufhat.

    Ich hoffe, das konnte Ihnen helfen – viel Erfolg und berichten Sie mir doch wie’s läuft…

    Besten Gruß!

    Tom

  2. Michael  on Mai 5th, 2011

    Sehr geehrter Herr Freudenthal,

    nun hier wie per Mail besprochen, meine Frage im Blog:

    mit großem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit Ihre Strategien und Angebote zur
    Lernstressbewältigung.

    Auch habe ich bereits den Speedreadingtrainer und die Speedlearning machine ausprobiert.
    Was mir sehr hilft und mich gut motiviert, ist Ihre Neuro-CD – leider kann ich diese Möglichkeit nicht regelmäßig nutzen :-( .

    Aber ein Problem habe ich trotzdem, vllt können Sie mir da noch einen Tipp geben:
    Sie geben oft den Tipp, man solle mit dem Lernstoff Bilder verknüpfen, um das visuelle Gedächtnis mit einzubeziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Vorstellen von Bildern in der Tat hilfreich
    für mich ist.
    Mein Problem ist aber, dass es sich bei dem von mir zu lernenden Stoff um Gesetzestexte handelt. Ich finde einfach keine Möglichkeit, mir diese genau und dauerhaft einzuprägen, weil ich es nicht hinbekomme, mir bei diesen abstrakten und trockenen Texten Bilder zur Hilfe zu nehmen.

    Einfaches Beispiel: §21 StGB: “Ist die Fähigkeit des Täters, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, aus einem der in § 20 bezeichneten Gründe bei Begehung der Tat erheblich vermindert, so kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 gemildert werden.”

    Naja, und wie man sich denken kann, ist das nur einer von einigen tausend Paragraphen…

    Gibt es da noch andere genauso effektive Methoden? Die Speedlearning machine scheint mir dafür ungeeignet, da man damit wohl eher Vokabeln lernen kann…

    MfG
    M. Krueger

  3. Tom  on April 27th, 2011

    Hallo Yvonnne,

    tja, Geheimtipp :-)

    Abschreiben und alles schön untereinander schreiben ist nicht so effectiv und auch sehr zeitraubend.

    Besser funktioniert’s, wenn du erstens dort im Material einsteigst, wo es dich hinzieht. GANZ wichtig. Nicht vorne anfangen.

    Dann ist das visuelle Aufmalen von Centered-LearningMaps auf folgenden Gründen hilfreich:

    1. die vielen Farben helfen dem Gehirn sich zu erinnern
    2. Du ERARBEITEST dir das Wissen – eigentlich stellst du es dadurch erst im Gehirn her. Und das ist entscheidend – aus Fremdinformationen EIGENinformationen zu machen. Das schafft Sinn und Identifikation mit dem neuen Wissen. Extrem wichtig.
    3. Du stellst dir dein Wissen in DEINER Struktur dar. So wie es für dich Sinn macht.

    Darum – auch wenn’s schwerfällt – ich würde den Maps nochmal einen Versuch gönnen. Bin sehr sicher, dass das den Prozess beschleunigt.

    Und dann – für die langweiligen Fakten in 1zu1 Beziehung wie die lateinischen Namen für die deutschen Medikament zum Beispiel ist der SpeedLearningService die beste Methode die ich kenne.

    Hast du den schon probiert? http://www.SpeedLearningService.de

    Dort gibt’s auch schon tonnenweise HP-Lektionen!

    Lass mich wissen wie’s läuft und viel ERfolg!

    lg
    tom

  4. Anonymous  on April 26th, 2011

    Hallo Herr Freudenthal,

    ich bin nun 5 Wochen vor meiner Heilpraktiker Prüfung und bin von Anfang an interessierter Leser Ihrer Lerntipps.Ich hatte mir den Speed Learning Selbslernkurs gekauft, weil ich bisher mit meinen Lernmethoden nur mittelfristigen Erfolg hatte und mir dieser Abschluss zu wichtig ist um meine Ressourcen zu vergeuden..Wie es im Leben so ist, bin ich nur bis Tag 10 gekommen. Ich fand das alles sehr interessant und habs sogar eine Weile geschafft das in meine Lernalltag zu integrieren, aber, Sie kennen das sicher, es hatt nicht lang gedauert, und mein Hirn hat brav wieder den alten Trott gemacht.
    Ich habs bis jetzt so durchgezogen d.h. ich hab fast alle Skripte die ich bekam nochmal abgeschrieben und gleichzeitig mit Infos aus dem Fachbuch ergänzt. Da das aber viel Zeit in Anspruch nimmt, hab ich nicht alles geschafft. Ich bin auch meist ganz gut motiviert und entpannt, hab dadurch aber nur unsicheres passives Wissen erlangt. Wenn ich darüber reden soll haperts ziemlich.
    Jetzt steh ich aber kurz vor der Prüfung, und müsste einiges mal sicher ins Gedächtniss bringen und suche eine effektive Methode. Sie haben ja auch schon viel erwähnt und ich hab auch die Teleseminare interessiert verfolgt, aber auf meine medizinischen Fakten lässt sich das schlecht anwenden bzw, weiß ich nicht wie. Mindmaps z.B. sind meinem Hirn so suspekt! da ich immer alles schön untereinander und strukturiert brauche. Ich hab mir auch alles wichtige laut vorgelesen und aufgenommen, was ich dann anhöre, wenn ich nicht mehr schreiben und lesen kann. Manches davon hab ich schon mehrmals gehört aber immernoch fallen mir beim Hören Dinge auf die ich nicht gewust hätte.
    Ja und nun wollte ich Sie nochmal fragen ob Sie noch nen Geheimtip haben.

    MfGY.Harzer

  5. novoline strategie  on April 22nd, 2011

    Da frage ich mich beim Überfliegen von http://www.tomfreudenthal.de ja schon, ob man doof war. Dankeschön für deine Berichte


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