Wie kann man beim Lesen und Lernen Unwichtiges von Wichtigem trennen?

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Wir bringen seit Jahren inzwischen Tausenden von Menschen bei, schneller zu lesen, mehr zu behalten und sich einfach effektiver mit dem täglichen Lesestoff zu beschäftigen. Und eine Frage, die Menschen mir immer wieder stellen, hat damit zu tun, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen.

Klicken Sie auf das Video und/oder lesen Sie das Transkript auf der folgenden Seite…

“AUDIOTRANSKRIPTION”
Wie kann ich das Wichtige herausfinden und das Unwichtige weglassen? Und das ist ja tatsächlich eine ganz essentielle Frage. Denn wenn ich das nicht tue, vergeude ich sehr viel Zeit, sehr viel Arbeit und sehr viel Energie. Und Studien haben auch tatsächlich herausgefunden, dass wenn ich mich mit einem Fachbuch aus meinem eigenen Bereich beschäftige, dann tatsächlich ungefähr im Schnitt nur 20% wirklich wichtig sind. Und die anderen 80 Prozent können Sie eigentlich getrost weglassen.
Womit hängt das jetzt zusammen? Einmal mit der Entstehungsweise von Büchern, also die bauen ja schon alle aufeinander auf. Es gibt praktisch kein Buch, was 100 Prozent originellen Inhalt hat. Und dann ist es auch manchmal so, dass der Verleger dann sagt: “Das ist ja alles gut und schön, aber das sind ein bisschen wenig Seiten. Schreib nochmal ein paar mehr!” Es hat aber auch damit zu tun, was Sie schon wissen. Das heißt es gibt drei Punkte, drei mögliche Dinge, die auf Sie zutreffen: Entweder es interessiert Sie das, was Sie da lesen im Moment gar nicht oder Sie können es im Moment gar nicht gebrauchen. Oder es ist generell für Sie sowieso nicht interessant. Und in diesen Fällen ist es auch nicht sinnvoll, das zu lesen. Das heißt die Chancen sind auch bei Ihnen wahrscheinlich sehr groß, dass wenn Sie sich das nächste Mal mit einem Fachbuch beschäftigen, Sie dann tatsächlich nur 20 Prozent brauchen und der Rest ist nicht wirklich wichtig. Die Frage ist jetzt, wie macht man das? Also erster Schritt ist natürlich, Sie müssen die 20 Prozent irgendwie lokalisieren. Und der einfachste Weg, das zu tun, ist, sich mit dem Inhaltsverzeichnis zu beschäftigen, um herauszufinden: Wo steht denn das, was ich jetzt wirklich brauche? Und dann wirklich gnadenlos da hingehen.

Das ist am Anfang ein bisschen schwierig, weil man ja auch anders gepolt ist, aber wirklich die Dinge weglassen, die im Moment nicht wichtig sind, sondern wirklich auf das zusteuern, was Sie im Moment verwenden können, wofür Sie sich im Moment auch wirklich interessieren.
Und was Sie auch benutzen wollen. Sie glauben gar nicht, wie viel Zeit Sie dadurch sparen, wie viel Energie und wie schnell Sie dann wirklich an das Essentielle in Ihrem Fachbuch kommen. Andere machen es anders. Die versuchen, das gesamte Buch zu lesen. Verwenden sehr viel Zeit darauf und kommen trotzdem nicht an den Punkt, wo das für Sie
Wichtige steht, weil Sie oft vorher schon aufgeben. Manchmal steht es auf Seite 354 und Sie sind vielleicht nur bis Seite 50 gekommen und dann wurde es so langweilig, dass Sie das Buch wieder weggelegt haben. Und das ist übrigens auch der Grund, warum diese Fachbuchstapel entstehen, die wir alle zuhause haben. Sie dagegen, wenn Sie so vorgehen, wie ich Ihnen das eben vorgeschlagen habe, Sie sparen die Zeit und wissen aber trotzdem, was Sie wissen müssen. Ok, ich schlage Ihnen vor, das zu probieren. Sie werden feststellen, dass Sie sehr viel Zeit sparen dabei, dass das Ganze mehr Spaß macht. Es ist ein bisschen ungewohnt am Anfang, weil man wirklich den Mut zur Lücke haben muss.
Das wegzulassen, was im Moment nicht wichtig ist. Aber das lohnt sich.

So, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Informationen in diesem Video in irgendeiner Form nutzbar sein könnten für Sie, wir haben noch ungefähr 20 weitere davon gemacht.

Die finden Sie alle drüben auf www.Centered-Learning.de. Sie gehen alle um das Thema “Schneller lesen, mehr behalten, effektiver mit dem Lesestoff umgehen”. Und Menschen nutzen diese Informationen, wie gesagt, im Alltag oder in ihrer Weiterbildung, oder wenn sie eine Prüfung haben, oder wenn sie im Studium stecken, oder aber eben einfach, um den Stress im Büro mit dem täglichen Lesestoff zu reduzieren. Wenn Sie Lust haben, gehen Sie mal rüber: www.Centered-Learning.de und schauen.

In diesem Sinne einen herzlichen Gruß,
Ihr Tom Freudenthal


1 Beitrag zum Artikel “Wie kann man beim Lesen und Lernen Unwichtiges von Wichtigem trennen?”

  1. silfida  on Mai 27th, 2011

    Dies ist genau mein Problem.

    Eine einfache Checkliste hierzu wäre sehr hilfreich.

    Danke!


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