Lernen im Schlaf … geht das?

frau561Jein – nur dadurch, dass man sich ein Buch unters Kopfkissen legt, hat noch nie irgendjemand schneller gelernt.

Aber es gibt ein sehr interessantes Phänomen, das gerade in letzter Zeit immer stärker erforscht wird – und zwar mit ganz praktischem Nutzen für alle, die schneller Wissen aufnehmen wollen…

Dieses Phänomen heißt Gehirnwellen und obwohl dieser Begriff erstmal etwas esoterisch klingt, ist er durch ganz normale wissenschaftliche Forschung entstanden. Und zwar durch Hans Berger, dem Begründer des Elekroenzephalogramms Anfang des letzten Jahrhunderts. Vielleicht haben Sie beim Arzt schon mal die Kurzversion gehört: EEG.

Nervenzellen im Gehirn kommunizieren auf zweierlei Art – einmal durch den Austausch von chemischen Botenstoffen – zum Beispiel Serotonin oder Dopamin.

Aber vor allem kommunizieren sie durch elektromagnetische Impulse – und die kann man messen (z.B. durch ein EEG). Das Spannende ist nun, dass unsere Gehirne immer in einer der unterschiedlichen Frequenzbereiche schwingen und das jeder dieser Bereiche nicht nur durch unterschiedliche Frequenzen gekennzeichnet ist, sondern auch bestimmten Bewusstseinszuständen entspricht.

Anders ausgedrückt, je nachdem wie schnell meine Gehirnwellen sind, fühle ich mich unterschiedlich und kann bestimmte Dinge besser als andere. Und wenn man das weiß, öffnen sich enorme Möglichkeiten, von denen normale Menschen noch nie gehört haben…

Kurz zum Hintergrund, und dann erzähle ich Ihnen, wie man dieses Wissen nutzen kann um schneller zu lernen icon wink

Beta-Zustand. Jeder kennt ihn, es ist der “Alltagsbewusstseinszustand der permanenten Alarmbereitschaft”, wie Fritz Perls ihn nennt. Also eigentlich unser normaler Wachzustand in dem wir enerseits analytisch denken, aber auf der anderen Seite auch Angespanntheit bis zur Panik empfinden. Reicht von 14 Herz bis über 30 Herz. Je höher, desto stressiger.
Alpha-Zustand. Schon wesentlich entspannter – wir erleben Alpha zum Beispiel kurz vorm Einschlafen oder in während leichter Meditation. Wir sind ausgeglichen, konzentrierter UND erleben höhere Lern- und Merkfähigkeiten. Anders ausgedrückt, wir lernen schneller! Dieser Zustand entspricht Gehirnschwingungsfrequenzen zwischen 8 und 13 Hz.
Theta-Zustand. Entspricht der so geannten REM-Phase im Schlaf, also den Traumphasen. Wir nehmen ihn darum eigentlich selten bewusst wahr – ausser in tiefer Meditation. Dieser Zustand ermöglicht Problemlösungen, auf die man sonst nicht kommt, man sieht die Welt eher ganzheitlich aus der Vogelperspektive und hat Zugang zu unbewussten, eigenen Potenzialen. Sehr spannend. Ich habe mich selbst viel in diesem Zustand aufgehalten und große Teile des Centered Learning Konzepts sind hier entstanden. Theta reicht von 4 bis 7 Hz.
4. Delta-Zustand. Forscher gehen davon aus, das in diesem Zustand vom Körper selbstheilende Substanzen erzeugt werden. Delta enspricht dem traumlosen Tiefschlaf und ist unersetzlich für die Regeneration des Körpers. Entspricht 0,1 bis 3,9 Hz.

Mehrere sehr wichtige Erkenntnisse folgen jetzt aus diesen Informationen.

Einmal haben die Schlafforscher herausgefunden (und zwar immer wieder an den unterschiedlichsten Universitäten weltweit), dass im Theta- und Deltazustand

die über den Tag aufgenommenen Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitet und integriert werden.

Und das gilt auch und besonders für Lerninhalte!

Anders ausgedrückt, wenn Sie sich direkt nach den Lernphasen etwas Schlaf gönnen (zum Beispiel den guten alten Mittagsschlaf) oder kurz vorm ins Bett gehen abends alles nochmal wiederholen, dann werden die Inhalte nachweisbar besser abgespeichert.

Ein Erlebnis das viele Menschen kennen, ist die Lösung am Morgen für ein Problem mit dem man abends ins Bett gegangen ist. Gleiches Phänomen. Das Gehirn verarbeitet den Tag im Schlaf.

Die zweite Erkenntnis ist noch viel spannender icon wink

Wenn wir wissen, dass wir zum Beispiel im Alpha- und vor allem im Theta-Zustand offener und lernbereiter sind, und Zugang zu unbewusste Potenzialen haben – wäre es dann nicht wunderbar, wenn wir diese Zustände bewusst und auf „Knopfdruck“ herstellen könnten?

Könnte man dann nicht zum Beispiel unbewusste Probleme lösen?

Jetzt die gute Neuigkeit: Das geht. Und zwar relativ einfach icon wink

Es gibt nämlich ein seltsames Phänomen im Gehirn, dass auf äußere Reize mit bestimmten Gehirnwellenzuständen reagiert.

Wenn ich meinem Gehirn zum Beispiel auf dem rechten Ohr einen Ton mit einer Frequenz von 110 Hz anbiete und auf dem anderen einen mit 100 Hz, dann beginnt das Gehirn

IN DER DIFFERENZ-FREQUENZ zu schwingen. Das wäre in diesem Fall 10 Hz und das ist der Alpha-Zustand.

Natürlich kann man dies auch für tiefere Bereiche erreichen.

Das heißt, man kann die tiefen Meditationszustände bewusst herstellen, „wach“ erleben und sie produktiv für die Lösung eigener Probleme nutzen – zum Beispiel wenn es ums Lernen und Lesen geht.

Wir nutzen dieses Phänomen, um unsere Kunden

erstens in einen tiefen Entspannungszustand zu bringen, den die meisten noch nie erlebt haben und der als sehr angenehm empfunden wird.

Und zweitens nutzen wir die Tatsache, dass Menschen im Theta-Zustand offener für die Lösung von Problemen sind, um unbewusste, negative Glaubenssätze zum Thema Lernen aufzulösen.

Man muss also nichts weiter tun, als sich 45 Minuten lang entspannt hinzusetzen und einer CD zuzuhören, die einen entspannt und hinderliche, unbewusste Meinungen übers Lernen anspricht.

Viele Menschen haben mit dieser Neuro-CD schon sehr gute Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass Lernen danach einfacher ging.

Und schon seit Jahren werden wir nach einer digitalen Lösung für diese CD gefragt, und jetzt endlich haben wir eine Möglichkeit gefunden, die CD auch als Download anzubieten, ohne dass die Wirkung verloren geht…

Achten Sie auf meine Email nächste Woche – sobald wir soweit sind, sage ich Ihnen Bescheid icon wink

Wenn Sie mehr über die NeuroCd erfahren möchten, dann klicken Sie hier:

www.NeuroCD.de

Irgendwelche Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie mir hier im Blog weiter unten einfach ein paar Zeilen!

In diesem Sinne –

Herzliche Grüße!

Ihr Tom Freudenthal


6 Beiträge zum Artikel “Lernen im Schlaf … geht das?”

  1. Tom  on Mai 9th, 2010

    Hallo Herrmann,

    handelsübliches Pauken funktioniert nicht nur bei dir nicht gut – das geht einfach gegen’s Gehirn und das wehrt sich dann ;-)

    Wir werden für Vokabellernen eine Alternative anbieten mit einem bekannten Kooperationspartner, aber ich weiß nicht genau wann das sein wird.

    In der Zwischenzeit würde ich dir UNBEDINGT empfehlen, dir mal diese Webseite anzuschauen:

    http://www.SpeedLearningService.de

    Die Technologie, die dort angeboten wird, ist bahnbrechend, macht Spaß und funktioniert für Vokabellernen 10 Mal besser als Pauken. Und schnell – bis zu 500 Vokabeln in 4 Stunden.

    Berichte mir doch wie das läuft…

    Tom

  2. Hermann Clasen  on Mai 9th, 2010

    Hallo Herr Freudenthal !
    Mein Problem sind die Vielzahl der Vokabeln.
    Wenn man sie nicht mit irgend etwas nicht in
    Verbindung bringen kann,ist es schwierig.
    Da hilft nur Pauken,Pauken. Das liegt mir
    nicht so gut.
    Mit fedl.Gruß

    Hermann Clasen

  3. Tom  on Mai 4th, 2010

    Hallo Marlis,

    viele Menschen haben gute Erfahrungen mit unserer NeuroCD gemacht, weil Sie das Gefühl hatten, dass das Lernen dann auf einer grundsätzlicheren Ebene wieder besser funktioniert (nächste Woche haben wir die digitale Version davon, die ist günstiger. Im Moment gibt’s die nur auf CD unter http://www.NeuroCD.de)

    Und dann geht’s vor allem um das richtige Lernsystem. Centered Learning ist sowas. Es führt Sie durch einen Weg, wie man dem Gehirn die Inhalte auf unterschiedlichen Wegen anbietet und zwar in einer Reihenfolge, die das Ganze enorm beschleunigt.
    Das könnten Sie im Selbststudium mit dem PDF-Kurs machen, aber am besten natürlich im Live-Workshop.

    Den Selbstlernkurs finden Sie hier: http://www.SchnellerWissenSpeichern.de und die Seminare hier: http://www.Seminare.SchnellerWissenSpeichern.de

    Und dann – im Selbstlernkurs wird unsere Handmethode genau beschrieben, mit der man sein Lesetempo steigern kann. Einfacher geht das natürlich mit der Software – dem SpeedReadingTrainer.

    Den finden Sie hier: http://www.SpeedReadingSoftware.de

    Wahrscheinlich würde ich Ihnen als erstes den Selbstlernkurs empfehlen, damit haben schon sehr viele angehende Heilpraktiker ihre Prüfung geschafft :-)

  4. Tom  on Mai 4th, 2010

    Hallo Thea,

    genau – dem Gehirn vor dem Schlafen eine Aufgabe geben und dann abwarten was passiert – und meist hat der Kopf dann über Nacht konstruktiv gearbeitet :-)

  5. Thea Penndorf  on Mai 4th, 2010

    Hallo Tom,

    habe zwar vor über 35 Jahren Abitur gemacht, aber ich behaupte bis heute : “Mathe habe ich im Schlaf gemacht”
    Zwar hatte ich noch keinen Tom Freudenthal als Lernbegleiter, auch noch nicht das kognitive Erkennen und Erfassen gehirnlicher Zusammenhhänge, aber deine Aussagen zum “Lernen im Schlaf” stimmen 100prozentig!
    Ich habe damals in der Phase “des ich will jetzt gerade entspannen und einschlafen” das eine oder andere Problem als Einschlafhilfe genommen.
    Und ob du es glaubst oder nicht : Am anderen Morgen hatte ich die passende Antwort, was mir manchmal tagelang im “wachen Zustand” verborgen blieb. Ich musste nur immer morgens einen Stift und Papier zur Hand haben und habe mich viele Jahre gefragt warum das so einfach ist.
    Danke deiner Erklärung !
    Gruß
    Thea

  6. Merfert Marlis  on Mai 4th, 2010

    Guten Tag Herr Freudenthal.
    Ich bin 62 Jahre und bin zur Zt. in Vorbereitung zum HP Psych. Das lernen geht sehr langsam voran,
    deshalb bin auf Suche nach Hilfsmitteln.
    Ich praktiziere Kinesiologie und MET und habe
    bei Frank Kinslow “Quantenheilung” gelernt.Was können Sie mir noch anbieten
    Liebe Grüße
    Marlis


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